Wissen für GesundeErden

Kreislaufkraft – Magazin

Tipps, Tutorials und wissenschaftliche Hintergründe rund um biologisches Gärtnern, klimafreundliche Kompostierung und gesunde Nutzpflanzen.

Die meisten Kübelpflanzen sterben nicht an Kälte, sondern an zu warmen, zu dunklen Quartieren und an Nässe im Topf. Ein Überblick, was wohin gehört und was im Winter zu tun ist.
Gegen Nacktschnecken gibt es kein einzelnes Mittel, das funktioniert — aber eine Kombination aus Zeitpunkt, Gießrhythmus und Nützlingen, die den Schaden auf ein erträgliches Maß drückt.
Zwischen November und März muss das Beet nicht leer stehen. Feldsalat, Grünkohl, Winterportulak und Asiasalate liefern frische Ernte, wenn sonst nichts wächst — und brauchen dabei erstaunlich wenig.
Kürbis ist anspruchslos im Wuchs und anspruchsvoll im Nährstoffbedarf. Wer ihm einen Platz auf dem Kompost gibt und beim Ernten den Stiel stehen lässt, hat bis Februar Vorrat.
Herbstgesteckter Knoblauch bildet größere Knollen als im Frühjahr gesteckter — er braucht die Kälte. Was beim Stecken zählt, sind Tiefe, Abstand und ein Boden, der im Winter kein Wasser hält.
Ein Spaten hält vierzig Jahre, wenn man ihn lässt. Reinigen, schärfen, ölen und trocken lagern kostet zusammen keine halbe Stunde im Jahr — und erspart die Nächste-Saison-Neuanschaffung.
Gründüngung ist Bodenverbesserung, die sich selbst ansät. Sie lockert mit Wurzeln statt mit dem Spaten, schützt die Fläche über den Winter und hinterlässt Nährstoffe, die sonst ausgewaschen würden.
Herbstlaub ist das kostenloseste Bodenverbesserungsmittel überhaupt. Als Mulch, als Laubkompost oder als Winterquartier für Igel ist es im Garten mehr wert als in der Biotonne.
Regenwasser ist weich, kostenlos und für Pflanzen besser als Leitungswasser. Mit der richtigen Tonnengröße und ein wenig Planung überbrückst du auch eine trockene Woche im Juli.
Eine Wurmkiste passt auf jeden Balkon und macht aus Küchenabfällen in wenigen Monaten feinen Humus. Wichtig sind nur drei Dinge: Temperatur, Feuchte und die richtige Menge Futter.
Zehrerstufen, Pikieren, Geizen, Lichtkeimer, Grabegabel statt Spaten: Die Begriffe, die in jeder Anleitung vorkommen – in einfachen Worten.
Gelbe Blätter, braune Spitzen, weißer Belag auf der Erde: Was die häufigsten Symptome bedeuten – und warum die Ursache meist unter der Oberfläche liegt.
Vom kahlen Betonrechteck zum bewachsenen Raum: Wie du mit Ebenen, Rankhilfen und den richtigen Gefäßen auf wenigen Quadratmetern echtes Grün schaffst.

Erlebe den Unterschied

Verwende keine toten, chemisch gedüngten Substrate mehr. Gib deinen Pflanzen die biologische Kreislaufkraft, die sie von Natur aus gewohnt sind, und tue gleichzeitig aktiv etwas fürs Klima.

Natürlich Zukunft schaffen!