Häufige Fragen.
Alles, was uns am häufigsten gefragt wird – zu Lieferung, zur Anwendung im Beet und zu dem, was in unserer Erde steckt. Ist deine Frage nicht dabei, schreib uns einfach.
Bestellung & Versand
Wie die Erde zu dir kommt, was sie kostet und was gilt, wenn etwas nicht passt.
Wohin liefert ihr, und wie lange dauert es?
Wir liefern innerhalb Österreichs direkt zu dir nach Hause. Nach dem Bestelleingang bist du in der Regel in 2 bis 5 Werktagen versorgt. Je nach Gewicht und Lieferadresse kommt die Ware mit dem Paketdienst oder per Spedition.
Was kostet der Versand?
Die Versandkosten hängen von Gewicht und Lieferadresse ab. Du siehst sie im Warenkorb und im Bestellvorgang, bevor du bezahlst – ohne Überraschung am Ende.
Erde ist schwer: Größere Bestellungen kommen deshalb manchmal in mehreren Paketen oder per Spedition. Den Liefertermin kündigen wir dir rechtzeitig an.
Welche Zahlungsarten gibt es?
Je nach Auswahl stehen dir Kreditkarte (Visa, Mastercard), PayPal, Sofortüberweisung beziehungsweise Klarna, Apple Pay und Google Pay sowie Vorkasse per Banküberweisung zur Verfügung. Alle Zahlungen werden verschlüsselt übertragen.
Kann ich meine Bestellung noch ändern oder zurückgeben?
Solange dein Paket noch nicht im Versand ist, ändern oder stornieren wir die Bestellung gern – melde dich einfach möglichst schnell mit deiner Bestellnummer über das Kontaktformular. Danach gilt das gesetzliche Widerrufsrecht; die Einzelheiten stehen in unseren AGB.
Bitte sieh dir die Ware gleich bei der Zustellung an. Transportschäden lassen sich am schnellsten klären, wenn du sie zeitnah meldest.
Wo sehe ich, wie weit meine Bestellung ist?
Den aktuellen Stand findest du jederzeit in deinem Konto unter Bestellungen – von „in Wartestellung“ bis „versendet“.
Zusätzlich schicken wir dir eine Bestätigung per E-Mail, sobald wir die Ware auf den Weg gebracht haben. Sieh im Zweifel auch im Spam-Ordner nach.
Brauche ich ein Kundenkonto, um zu bestellen?
Nein. Du kannst als Gast bestellen und gibst dabei nur die Daten an, die für Lieferung und Rechnung nötig sind.
Mit einem Konto hast du deine Bestellungen und Adressen an einem Ort und musst beim nächsten Einkauf nichts erneut eintippen. Anlegen dauert eine Minute.
Liefert ihr auch außerhalb Österreichs?
Derzeit versenden wir innerhalb Österreichs. Der Grund ist das Gewicht: Erde in größeren Mengen quer durch Europa zu fahren, widerspricht der Idee kurzer Wege.
Du möchtest trotzdem beliefert werden? Schreib uns über das Kontaktformular, wir sehen uns den Einzelfall an.
Erde & Anwendung
Menge, Aufbau, Nachdüngen: die Fragen, die vor der ersten Pflanzung aufkommen.
Wie viel Erde brauche ich für mein Hochbeet?
Unsere Hochbeeterde kommt als oberste Pflanzschicht mit 20 bis 30 cm Höhe ins Beet.
Faustregel: Für 1 m² Fläche bei 20 cm Schichthöhe brauchst du rund 200 Liter – das sind fünf Säcke à 40 Liter.
Jedes Hochbeet sackt über den Winter etwas ab. Im Frühjahr füllst du einfach 5 bis 10 cm frische Erde nach.
Muss ich zusätzlich düngen?
In den ersten 6 bis 8 Wochen nicht. Die Erde ist sofort pflanzfertig und enthält bereits Bio-Kompost und organischen Langzeitdünger.
Danach freuen sich Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini oder Kürbis über eine organische Nachdüngung. Womit das gut geht, steht im Magazin: Tomaten richtig düngen.
Wie fülle ich ein Hochbeet richtig auf?
Von unten nach oben: grober Strauchschnitt, darüber Laub und Rasenschnitt, dann halbreifer Kompost – und ganz oben die 20 bis 30 cm Hochbeeterde als Pflanzschicht.
Schicht für Schicht erklärt findest du das hier: Hochbeet richtig befüllen.
Kann ich die Erde auch für Kübel, Balkon und Tröge nehmen?
Ja. Fülle zuerst eine Drainageschicht ein, zum Beispiel Blähton, dann die Erde, bepflanzen und gründlich angießen.
Gerade auf Balkon und Terrasse spielt die lockere Struktur aus Holz- und Kokosfasern ihre Stärke aus: Sie hält Wasser, ohne zu verdichten. Mehr dazu im Magazin: Urban Gardening.
Kann ich direkt in die Erde aussäen?
Für kräftige Direktsaaten wie Bohnen, Erbsen, Radieschen, Kürbis oder Zuckererbsen: ja, ohne Umwege.
Feine Sämlinge wie Salat, Basilikum oder Anzuchten im Haus mögen es magerer, als unsere vorgedüngte Erde ist. Nimm dafür eine nährstoffarme Anzuchterde und pikiere die Jungpflanzen später in die Hochbeeterde – dort finden sie dann genau das Futter, das sie brauchen.
Wie oft muss ich gießen?
Lieber selten und durchdringend als täglich ein wenig: So wachsen die Wurzeln in die Tiefe, statt an der Oberfläche zu bleiben.
Die Fingerprobe genügt – ist es zwei Zentimeter unter der Oberfläche noch feucht, wartest du. Im Hochsommer gießst du morgens, bevor die Sonne auf das Beet fällt. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Stroh hält die Feuchtigkeit spürbar länger im Boden.
Wie lagere ich angebrochene Säcke?
Kühl, schattig und vor Staunässe geschützt – zum Beispiel im Schuppen oder unter einem Vordach. Den Sack rollst du locker zu, ganz luftdicht muss er nicht sein.
Unsere Erde ist lebendig: In praller Sonne trocknet sie aus, in einer Pfütze fängt sie an zu faulen. Am besten verbrauchst du sie innerhalb einer Gartensaison.
Nachhaltigkeit & Qualität
Was in der Erde steckt, woher sie kommt und warum wir auf Torf verzichten.
Warum torffrei – leidet darunter nicht die Qualität?
Nein. Torf wächst in Mooren über Jahrtausende; wird er abgebaut, entweicht das dort gespeicherte CO₂. Unsere Erde kommt ohne aus.
Dank moderner Pflanzenfasern und Tonmineralien speichert sie Wasser und Nährstoffe genauso gut wie eine torfhaltige Erde. Die ganze Geschichte dahinter: Warum torffreie Erde das Klima schützt.
Woraus besteht eure Erde?
Aus regionalem, gütegesichertem Qualitätskompost (A+), Holzfasern, Kokosfasern und Tonmineralien. Ohne Torf, ohne Chemie, ohne synthetische Zusatzstoffe.
Die organischen Rohstoffe beziehen wir aus der Region und verarbeiten sie in Österreich – kurze Wege statt Ferntransport.
Ist die Erde vegan und für den Bio-Anbau geeignet?
Beides ja. Wir düngen rein pflanzlich und verzichten bewusst auf Hornspäne und andere Nebenprodukte aus der Schlachtung. Damit eignet sich die Erde für den ökologischen Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern.
Was unterscheidet eure Erde von herkömmlicher Blumenerde?
Herkömmliche Substrate sind oft steril und chemisch reguliert: Sie liefern Nährstoffe, aber kein Bodenleben. Unsere Erde ist lebendig und nährstoffstabil – Mikroorganismen aus dem Kompost arbeiten weiter, sobald die Erde im Beet liegt.
Den Vergleich im Detail zeigen wir auf Unser Versprechen; was im Boden dabei genau passiert, steht im Magazin unter Bodenleben aktivieren.
Was heißt „klimapositiv“ bei einer Erde?
Es heißt, dass unter dem Strich mehr Kohlenstoff gebunden als freigesetzt wird. Drei Dinge tragen dazu bei: Wir rühren kein Moor an, wir holen die Rohstoffe aus der Region statt über den Kontinent, und der Kompost bringt organischen Kohlenstoff in deinen Boden, wo er bleibt.
Was das im Einzelnen bedeutet, steht auf Unser Versprechen.
Sind Unkrautsamen oder Pilze in der Erde?
Der Kompost durchläuft eine Heißrotte; die Temperaturen dabei machen Unkrautsamen und Keimen den Garaus. Völlig steril ist die Erde aber nicht – und das ist Absicht.
Weißes, feines Geflecht auf der Oberfläche ist deshalb kein Schaden, sondern Pilzmyzel: ein Zeichen, dass die Erde lebt. Einfach einarbeiten und weitergießen.
Und was mache ich mit dem leeren Sack?
Der Sack ist aus Kunststoff und gehört in Österreich in die Leichtverpackungssammlung – also in den gelben Sack beziehungsweise die gelbe Tonne. Bitte vorher gut ausleeren.
Wer möchte, nutzt ihn vorher weiter: als Unterlage beim Umtopfen, zum Abdecken frisch gesäter Flächen oder als Sammelsack für Gartenabfälle.
Deine Frage war nicht dabei?
Schreib uns – wir antworten dir persönlich und in verständlichem Deutsch, nicht in Bausteinsätzen.