Warum torffreie Erde das Klima schützt
Moore bedecken zwar nur drei Prozent der weltweiten Landfläche, speichern aber doppelt so viel Kohlenstoff wie die gesamte Biomasse aller Wälder weltweit zusammen. Wenn Torf für herkömmliche Blumenerde abgebaut wird, werden diese uralten Moore trockengelegt. Dadurch gelangt Sauerstoff an den torfigen Boden, was zu einer rasanten Zersetzung und der Freisetzung riesiger Mengen an CO2 führt.

Die ökologische Tragödie des Torfabbaus
Jedes Jahr werden Millionen Kubikmeter Torf im Gartenbau verbraucht. Für den Abbau werden wertvolle und hochgradig spezialisierte Ökosysteme unwiederbringlich zerstört. Seltene Pflanzenarten wie der Sonnentau und zahlreiche gefährdete Insekten- und Vogelarten verlieren ihren Lebensraum. Ein einmal zerstörtes Moor benötigt Jahrtausende, um sich zu regenerieren – falls es überhaupt gelingt.
Wie Kreislaufkraft Abhilfe schafft
Bei Kreislaufkraft setzen wir auf 100% torffreie Alternativen, die in ihrer Leistung herkömmlichen Erden in nichts nachstehen. Durch die Kombination von regionalem Kompost, Holzfasern und biologischen Pflanzenfasern erzielen wir hervorragende Ergebnisse:
Vorteile unserer torffreien Rezeptur:
- Regionale Holzfasern sorgen für eine exzellente Drainage und verhindern Staunässe.
- Gütegesicherter Grüngutkompost liefert langanhaltende biologische Nährstoffe.
- Pflanzliche Kokosfaser-Substitute gewährleisten eine optimale Wiederbenetzbarkeit der Erde.
Der Umstieg ist denkbar einfach: Du pflanzt deine Blumen oder dein Gemüse genau wie gewohnt ein. Durch den hohen Humusanteil hält die Erde das Wasser sogar gleichmäßiger und neigt weniger zum Verschlämmen als torfhaltige Substrate.
